Naja das bringt sie ja aber nicht weiter.. Jagdtrieb hin oder her, jeder Hund kann lernen diesen Trieb weniger zu zeigen.
Ich gehe im Sommer meist auch reiten, bin dann auf Reiterhöfen innerhalb Deutschlands und mache dort Urlaub in einer Ferienhütte (
www.casamundo.de ), damit mein Jockel auch einen Garten hat. Zu Anfang war es auch echt schwer mit ihm an die Tiere ranzugehen. Du musst auf jeden Fall erstmal die anderen Tiere ihr näher zu bringen. Ich würde es so machen, dass du sie normal mitnimmst und quasi einen Spaziergang über den Hof machst. Immer etappenwweise bleibt ihr stehen und sie wird für jeden Streckenabschnitt ohne großes Gebelle und Geziehe gelobt. Sobald du merkst, dass sie zieht oder bellen möchte forderst du ihre Aufmerksamkeit, lässt sie sitz machen, oder ähnliches. So lernt sie erstmal an der Leine auf dem Hof von den vielen Eindrücken ab wieder mit der Konzentration auf dich zurückzukommen. Wenn das klappt, idealweise startet ihr immer am selben Punkt, könnt ihr einen Schritt weiter.
Wenn es mit dem Hofbesitzer abgeklärt ist, machst du die Leine ab, gehst mit ihr dieselbe Runde. und behälst ihre Aufmerksamkeit durch Reden und Schnalzen. Dann loben und nach Hause gehen. Irgendwann folgt sie dir die ganze Zeit über den Hof. Klar sie wird mit Sicherheit dann mal ein Huhn erblcken und dem hinterherlaufen wollen, aber dann sollte sie so weit sein, dass sie Sitz macht, wenn du ihr das sagst.
Bei meinem kleinen hats geholfen, er war hinterher so fixiert auf mich, dass wir sogar ausreiten konnten ohne dass er den Rehen hinterher gelaufen ist !!